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NIEDERRHEIN MUSIKFESTIVAL

Auch in diesem Jahr bieten wir Veranstaltungen des Niederrhein Musikfestivald an. >> weitere Infos
 

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SCHULZ BLEIBT BIS 2026

Der Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz bleibt für fünf weitere Jahre im Amt. Dies gilt auch für Claudia Schmitz, die Kaufmännische Direktorin.
 

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VORSTAND WIEDERGEWÄHLT

Der Beirat hat den Vorstand der Theatergemeinde für weitere vier Jahre gewählt. In der Gruppe rund um die 1. Vorsitzende Dr. Heike Spies bleibt das bewährte Team auf den Posten. >> weitere Infos
 

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WEIHNACHTSLESUNG

Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Traditionell am 2. Advent, 9.12.18 um 15 Uhr. Reservieren Sie jetzt schon Karten.
 
 
 


Der feurige Engel


Sergej Prokofjew | Oper | Opernhaus Düsseldorf

Sergej Prokofjew (1891 - 1953)
Diese Oper des russischen Komponisten Sergej Prokofjew ist nichts für schwache Nerven. Sie erzählt eine wahre Schauergeschichte über eine Frau, die mit teuflischer Besessenheit einen Engel liebt. Der Ritter Ruprecht gerät in den Bann dieser von Dämonen heimgesuchten Renata und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Suche nach ihrem feurigen Engel, die vor der Inquisition endet.
Der "Fall Renata" wurzelt im Zeitalter der deutschen Gegenreformation, wurde aber durch den russischen Romanschriftsteller Brjussow zu einer symbolistischen Parabel über seelische Situationen, die von Obsessionen, Aberglauben und sexuellen Triebkräften beherrscht werden. Als Prokofjew 1920 in New York mit der Komposition seiner Oper "Der feurige Engel" begann, war er geradezu besessen von diesem Stoff. Die einsame Frau voller Sehnsucht und Gier nach Sexualität, die Männerphantasien gleichermaßen als Unschuld und dämonische Verführerin belebt, wird am Ende durch ein allmächtiges System vernichtet. In dieser Konsequenz hat Prokofjew die persönlichen Ängste und Befürchtungen thematisiert, die ihn bei seiner Rückkehr in die stalinistische Sowjetunion bewegten. Die selbstzerstörerische Ekstase des Einzelnen nimmt Bezug zu einer unheilvollen gesellschaftlichen Maschinerie, der sie unterworfen ist.
Regisseur Immo Karaman, der mit seinem beeindruckenden Britten-Zyklus und Zemlinskys Operneinakter "Der Zwerg" an der Deutschen Oper am Rhein große Psychologisierungskunst bewiesen hat, findet in Prokofjews Oper erneut einen Stoff, um tief in extreme menschliche Seelenzustände einzudringen.
Wen-Pin Chien Musikalische Leitung
Immo Karaman Inszenierung

Der feurige Engel

Hans Joerg Michel



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