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SCHULZ BLEIBT BIS 2026

Der Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz bleibt für fünf weitere Jahre im Amt. Dies gilt auch für Claudia Schmitz, die Kaufmännische Direktorin.
 

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Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Traditionell am 2. Advent, 9.12.18 um 15 Uhr. Reservieren Sie jetzt schon Karten.
 
 
 


Die Zauberflöte


Wolfgang Amadeus Mozart | Oper | Opernhaus Düsseldorf

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Kaum ein Bühnenwerk Oper hat eine solche Erfolgsgeschichte erlebt wie Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Oper "Die Zauberflöte". Bereits die Uraufführung im Wiener Freihaustheater auf der Wieden am, 30. September 1791 war ein Triumph. Entscheidend für den Erfolg war jedoch nicht allein Mozarts Musik, sondern auch der Theatersinn seines Librettisten Emanuel Schikaneder. Ihre "Zauberflöte" handelt im Stil des antiken Liebesromans vom Erkenntnisweg eines jungen Paares, das alle Prüfungen und Gefahren überwindet und schließlich zusammenkommt. Oper im Freihaustheater war ohne zahlreiche Bühneneffekte undenkbar. Insgesamt 14 komplizierte Verwandlungen hatte Schikaneder vorgesehen, die das Publikum dieser "Maschinen- und Zauberoper" verblüfften.
Seit ihrer Uraufführung haben sich immer wieder Künstler mit dem visuellen Charakter der "Zauberflöte" beschäftigt. Die britische Theatergruppe "1927" steht mit ihren handgezeichneten und auf die musikalische Interpretation animierten Bildern in dieser Tradition. Für Regisseur Barrie Kosky besteht die Herausforderung der "Zauberflöte" darin, ihre heterogene Natur anzunehmen: "Jeder Versuch, das Stück nur in einer Richtung zu deuten, muss scheitern. Man muss die Ungereimtheiten der Handlung und der Figuren ebenso wie die Mischung aus Fantasy, Surrealismus, Magie und tief berührenden menschlichen Emotionen geradezu zelebrieren". Seine gemeinsam mit "1927" entwickelte Inszenierung, die 2012 an der Komischen Oper Berlin Premiere hatte und inzwischen auch in Los Angeles und Duisburg gefeiert wurde, verblüfft ihr Publikum durch ein virtuoses Spiel mit den eigenen Assoziationen und Sehgewohnheiten. Die Sängerdarsteller interagieren mit einem fantasievollen Animationsfilm, der dem musikalischen Zauber Mozarts folgt und die Märchenwelt, in der sich Tamino, Pamina und Papageno bewegen, lebendig werden lässt.
Marc Piollet/Wen-Pin Chien Musikalische Leitung
Barrie Kosky Inszenierung

Pessestimmen:
Rheinische Post
16. Dezember 2013 | 13.56 Uhr
Duisburg
"Zauberflöte" als Multimedia-Wunder
Duisburg. Mit der britischen Animationstheater-Truppe "1927" inszenierte Barrie Kosky Mozarts Oper im Duisburger Haus der Rheinoper als fröhliches Volkstheater im digitalen Zeitalter. Vorzüglich auch die musikalische Seite des Abends.
Von Wolfram Goertz

Düsseldorfer Anzeiger
16. September 2014 |
Liebe Oper,
manchmal servierst du schwere Kost. Manchmal machst du schön traurig. Diesmal hast du uns unendlich glücklich gemacht!
Vor 30 Jahren durften wir zum ersten Mal mit. Es gab "Die Zauberflöte". Eine merkwürdige Welt tat sich damals auf. Wir kamen wieder.
Am Samstag gab's auch "Zauberflöte". So zauberhaft, so verrückt, so anders.
Also ehrlich, vor 30 Jahren fühlten wir uns erwachsen, weil wir in die Oper gingen.
Am Samstag fühlten wir uns wie ein Kind, dass mit großen Augen staunt. Wunderbar!

Die Zauberfloete

Hans Joerg Michel



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