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Ballett b. 34


| Ballett/Tanz | Oper Duisburg

Ballett b.34

Appenzellertänze von Martin Schläpfer
Wie ein Feldforscher ließ Martin Schläpfer für seine "Appenzellertänze" neben Alltagsgeräuschen auch typische Streichmusik sowie Zäuerli - jenes aus dem Kanton Appenzell-Ausserrhoden stammende und nur dort übliche zweistimmige Naturjodeln - sammeln und fügte sie zu einer eigenen Toncollage zusammen, die ihm mit den Liveklängen verschiedenster Kuhglocken die akustische Atmosphäre für seine Choreographie bot. Hinter der folkloristisch getönten Fassade zeigt er sich bereits in dieser frühen Arbeit als passionierter Beobachter des Verborgenen hinter dem Sichtbaren, dem es in seinen Tänzen auf der Folie einer zersplitterten Welt immer wieder aufs Neue gelingt, das Menschliche hervortreten zu lassen.

Le Spectre de la Rose von Marco Goecke
1911 brachte Mikhail Fokin inspiriert durch Gautiers Gedicht und zu Carl Maria von Webers "Aufforderung zum Tanz" sein Ballett "Le Spectre de la Rose" in Monte Carlo zur Uraufführung - und erntete damit einen unbeschreiblichen Erfolg nicht nur wegen der Interpretation durch die beiden Ballets Russes-Stars Tamara Karsawina und Vaslav Nijinsky. Vielmehr war ihm mit einer an die Formen des Art Nouveau angelehnten Bewegungssprache und der Kreation einer männlichen Hauptrolle, die weit über das Rollenverständnis des Tänzers im klassischen Ballett als Kavalier der Ballerina hinausgeht, ein zentrales Werk des modernen Tanzes zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelungen, das auch nachfolgende Generationen immer wieder zur Auseinandersetzung reizte.

Der Grüne Tisch von Kurt Jooss

Ein Fries - nämlich der berühmte, um das Jahr 1460 entstandene und bei einem Luftangriff 1942 zerstörte Totentanz in der Lübecker Marienkirche - inspirierte Kurt Jooss 1932 zu seinem Ballett "Der Grüne Tisch" und damit zu einem brennenden Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus: An einem Grünen Tisch steigern sich zehn Herren - Politiker, Diplomaten, Spekulanten und andere Drahtzieher der Weltgeschichte - in immer heftigere Diskussionen. Auf dem Höhepunkt ziehen sie ihre Pistolen. Es fällt ein Schuss, Krieg bricht aus, ein Totentanz beginnt. Im letzten Bild schließt sich der Kreis: Wieder diskutieren die Herren. In der Synthese von Mitteln des freien deutschen und des klassisch-akademischen Tanzes zählt "Der Grüne Tisch" bis heute zu den bedeutendsten und bühnenwirksamsten Meisterwerken des dramatischen Tanztheaters. Und mehr: "Genauer ist auf der Tanzbühne nie gezeigt worden, dass Krieg kein unabwendbares Schicksal ist, sondern jener Interessenkonflikt, in welchen die Besitzenden die Habenichtse hineinziehen", schrieb Jochen Schmidt über das Werk.

B.34

Gert Weigelt



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