Kulturnews

NIEDERRHEIN MUSIKFESTIVAL

Auch in diesem Jahr bieten wir Veranstaltungen des Niederrhein Musikfestivald an. >> weitere Infos
 

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SCHULZ BLEIBT BIS 2026

Der Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz bleibt für fünf weitere Jahre im Amt. Dies gilt auch für Claudia Schmitz, die Kaufmännische Direktorin.
 

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VORSTAND WIEDERGEWÄHLT

Der Beirat hat den Vorstand der Theatergemeinde für weitere vier Jahre gewählt. In der Gruppe rund um die 1. Vorsitzende Dr. Heike Spies bleibt das bewährte Team auf den Posten. >> weitere Infos
 

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WEIHNACHTSLESUNG

Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Traditionell am 2. Advent, 9.12.18 um 15 Uhr. Reservieren Sie jetzt schon Karten.
 
 
 


Timo Wopp: Auf der Suche nach dem verlorenen Witz


| Kabarett | Kom(m)ödchen

Timo Wopp, der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen, macht sich in seinem dritten Abendprogramm auf die Suche nach dem verlorenen Witz. Denn Timo Wopp hat einfach keinen Bock mehr. Keinen Bock mehr, heftiger zu sein als die Realität. Keinen Bock mehr, stärker zu polarisieren als die Trumps dieser Welt. Keinen Bock mehr auf… ja, auf was eigentlich?! Witzig zu sein? Jokes zu reißen wie Wölfe die Schafe im Brandenburger Land? Keine Ahnung. Klingt jetzt alles ein bisschen negativ. Weiß er selber. Ist es aber nicht. Denn zum Glück hält sich Wopp bei seiner aberwitzigen Analyse sklavisch an sein einziges Credo: #nofilter! Das ist total positiv und voll inklusiv. Es erlaubt ihm nämlich, sehr feinfühlig auf den Gefühlen wirklich aller herumzutrampeln. Gern auch auf seinen eigenen. Dabei leidet er, sehr zur Freude seiner Zuhörer, natürlich wie ein Hund. Er ist männlich, weiß, heterosexuell – kurz das größte Opfer des öffentlichen Spottes. Aber er macht es sich nicht in der Rolle eines jammernden Ü-40-Emos bequem. Er trauert nicht seinen verlorengegangenen Privilegien nach. Stattdessen zieht er mannhaft und voll scharfsinniger Selbstironie in den Kampf um seine komödiantische Daseinsberechtigung, sucht gleichermaßen verzweifelt wie erfolglos nach Exit-Optionen und jagt sein Publikum dabei über neue, noch nicht plattgetrampelte Comedypfade. Bevor er sich schließlich seine kruden Statementsselbst um die Ohren haut, lässt der einstige Weltklassejongleur sicherheitshalber auch wieder was durch die Luft fliegen. Warum? Weil er’s kann. Noch.

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