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Bungalow


Helene Hegemann | Schauspiel | Kleines Haus

BUNGALOW
Uraufführung nach dem gleichnamigen Roman von Helene Hegemann (geb. 1992)
Das Kleine Haus am Gustaf-Gründgens-Platz feiert seine Wiedereröffnung mit der Uraufführung der Adaption des Romans BUNGALOW von Helene Hegemann, der im Jahr 2018 für den Deutschen Buchpreis nominiert war.In BUNGALOW zeichnet die junge Autorin das Bild der radikalen Selbstfindung ihrer Protagonistin Charlie in einer zunehmend apokalyptischen Welt. Es geht um Emanzipation trotz Einsamkeit und Verzweiflung – überschattet von weltbedrohenden Katastrophen. Es geht um den Abgrund zwischen sozialen Schichten, der in Stagnation und eine Art Koexistenz mündet.
Bungalows, das sind die Häuser der Reichen auf der anderen Straßenseite, auf die Charlie als Kind immer von ihrem Balkon aus schaute. Sie selbst wohnte mit ihrer alkoholabhängigen Mutter auf der Schattenseite mit den Armen und Ärmsten in einer Betonmietskaserne.
In einem Interview mit dem Regisseur Simon Solberg nennt Hegemann das Hansaviertel in Berlin als Vorlage für ihren Roman, von dem sie in BUNGALOW allerdings eine fiktionalisierte und überzogene Version schildere.Das Werk liefert in rasanter Sprache eine furiose Milieustudie, in der es um Selbstmorde, Verwahrlosung, emotionale und körperliche Bedrohungen geht. Das alles wird jedoch konterkariert durch das Künstlerehepaar Maria und Georg, das eines Tages in den Bungalow gegenüber einzieht und zur großen Liebe der bis dahin überforderten Charlie wird. Unberechenbar, unabhängig und so ganz anders als die anderen Bungalowbewohner, ziehen sie Charlies Aufmerksamkeit und Faszination auf sich. Die grandiose Schauspielerin Lea Ruckpaul schlüpft als Ich-Erzählerin in die Rolle der Charlie, die als junge Frau auf die Stationen ihres Lebens zurückblickt.
Die im Roman als stream-of-consciousness , als innerer Gedankenstrom atemlos erzählte Geschichte wurde vom Regisseur Simon Solberg gemeinsam mit den Darsteller*innen fürs Theater bearbeitet und bringt in raschem Rollenwechsel Figuren auf die Bühne, die manches Stereotyp aufbrechen.

Regie: Simon Solberg
Mit: Lea Ruckpaul (Charlie), Florian Lange, Jonas Friedrich Leonhardi, Judith Rosmair, , Sebastian Tessenow, Minna Wündrich

Premiere: 22. September 2019 – Schauspielhaus – Kleines Haus – Gustaf-Gründgens-Platz

Text: Christa Fluck


Termine

28. Oktober 2019

12. November 2019

22. November 2019

30. November 2019