Schumann 1

David Reiland Foto: Christophe Urbain
Foto: Tonhalle Düsseldorf
David Reiland Foto: Christophe Urbain
Foto: Tonhalle Düsseldorf

Die Düsseldorfer Symphoniker mit Nils Mönkemeyer & David Reiland

Zwei Düsseldorfer Seelenverwandte begegnen sich. Schumann, der Zugereiste. Ruzicka, der Gebürtige. Warum Schumann kein Bratschenkonzert geschrieben hat, ist ein offenes Geheimnis: Zu jener Zeit waren keine großen Original-Virtuosen für dieses Instrument unterwegs. Berlioz (Harold en Italie) und Paganini (Sonata per la Grand Viola) schrieben konzertähnliche Stücke, die selbstverständlich von Geigern uraufgeführt wurden. Es dauerte noch fast hundert Jahre, bis Namen wie William Primrose, Lionel Tertis oder Paul Hindemith das Instrument konzertfähig machten. Und spätestens seit Tabea Zimmermann zählt es zu den kompositorischen must haves, wenigstens ein Bratschenkonzert geschrieben zu haben. Gerne als Spätwerk. Wie Ruzickas „DEPART“, mit dem er sich noch einmal intensiv mit seiner faszinierenden CELAN-Oper auseinandersetzt. Das in seiner Melancholie und Widerborstigkeit Schumann-hafteste Streichinstrument kommt hier neu zu Wort.

Samstag, 04.02.2023

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Letzte Aktualisierung: 20.02.2024 19:15 Uhr     © 2024 Theatergemeinde Düsseldorf | Grabenstraße 8 | 40213 Düsseldorf