Opernhaus Düsseldorf

Hänsel und Gretel

Haensel und Gretel
Foto: Frank Heller
Haensel und Gretel
Foto: Frank Heller

Oper - Engelbert Humperdinck

Engelbert Humperdinck (1854-1921)

Die Familie des Besenbinders Peter ist sehr arm. Während die Mutter aus dem Haus ist, müssen die Kinder Hänsel und Gretel Körbe flechten und stricken. Sie vertreiben sich aber lieber die Zeit mit Singen und Tanzen. Als die Mutter zurückkommt, ist die Arbeit nicht getan. Sie will die faulen Kinder bestrafen und stößt dabei einen Topf mit Milch um, aus der sie zum Abendessen einen Brei kochen wollte. Etwas anderes zu Essen gibt es nun nicht. Deshalb schickt die Mutter Hänsel und Gretel in den Wald, um Beeren für das Nachtmahl zusammeln. Als die Kinder fort sind seufzt und jammert die Mutter über ihre große Armut. Darüber kommt der Vater nach Hause. Er ist bester Laune, denn er hat mit seinen Besen auf dem Markt ein gutes Geschäft gemacht und einen ganzen Sack leckerer Esswaren nach Hause gebracht. Als er sie auspackt, bemerkt er, dass die Kinder nicht da sind. Die Mutter berichtet, dass sie Hänsel und Gretel zum Beerensammeln in den Wald geschickt hat. Der Vater wittert Gefahr: Im Wald haust doch die Knusperhexe, die Kinder fängt und verspeist. Sofort machen sich Vater und Mutter auf die Suche nach den Kindern.
Hänsel und Gretel haben viele Beeren gefunden, aber sie sind so hungrig, dass sie alle gleich wieder aufessen. So müssen sie immer tiefer in den Wald, in dem es schon dunkel wird. Hänsel findet den Rückweg nicht mehr. Müde legen die beiden sich schließlich unter einen Baum. Das Sandmännchen kommt, streut ihnen Schlaf in die Augen und bringt ihnen Träume. Hänsel und Gretel sprechen ihr Abendgebet und schlafen ein.
Das Taumännchen weckt die Kinder. Fröhlich erzählen sie einander ihre Träume, die von köstlichen Leckerein handeln, und wie aus einem Traum, steht plötzlich das Haus der Knusperhexe vor ihnen, über und über bedeckt mit Lebkuchen und Zuckerwerk. Beide schleichen heran und brechen kleine Stücke ab. Da meldet sich die Bewohnerin und kommt heraus. Freundlich lockt sie die Kinder. Als beide dennoch fortlaufen wollen, bannt sie sie mit ihrem Zauberstab und steckt sie in einen Käfig.
Die Hexe heizt den Backofen an, um die Kinder als Festtagsschmaus zu braten. Hänsel, der ihr listig einen Stock statt seines Fingers durch die Gitterstäbe steckt, scheint ihr zu mager. Also soll Gretel zuerst in den Ofen. Die Hexe fordert das Mädchen auf, hineinzukriechen, um nach den Lebkuchen zu sehen. Aber Gretel stellt sich dumm und behauptet, sie könne das nicht, und die Hexe müsse ihr erst zeigen, wie man hineinkommt. Als die Alte in den Ofen kriecht, werfen Gretel und der schnell befreite Hänsel die Türe hinter ihr zu. Der Backofen stürzt mit Getöse zusammen, und die Kinder tanzen um die Trümmer herum. Auf einmal bemerken sie, dass aus den Lebkuchenfiguren rund um das Hexenhaus Kinder geworden sind. Rasch schwingt Gretel den Zauberstab der Hexe, und die verzauberten Kinder erwachen wieder zu Leben. Da hört man aus dem Wald auch schon die Stimmen der Eltern, die ihre vermissten Kinder endlich gefunden haben. Alle stimmen ein in ein Dankgebet.

Christoph Altstaedt musikalische Leitung
Andreas Meyer-Hanno Inszenierung

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Opernhaus Düsseldorf | 23.12.2020 | 18.00 Uhr


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Letzte Aktualisierung: 27.11.2020 19:15 Uhr     © 2020 Theatergemeinde Düsseldorf | Grabenstraße 8 | 40213 Düsseldorf